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Jasmin

Unregistered

1

Saturday, June 9th 2012, 9:49pm

Erfahrungen Verhaltensänderung nach Kastration der Hündin

Mir geht es um das Verhalten nicht um die Gesundheit, deshalb auch hier unter Verhalten, ich habe dazu bisher nichts gefunden hier und hoffe das ist ok so, wenn nicht: sorry kann man das verschieben?!

Leider kann man das ja bei der Hündin nicht ausprobieren wie beim Rüden, daher meine Frage:

Hat jemand Erfahrungen gemacht wie sich das Verhalten einer Hündin (vor allem wenn es zuvor eventuell schon Verhaltensprobleme gab) nach der Kastration verändert?


Ich bin für jeden Bericht dankbar!

2

Saturday, June 9th 2012, 11:01pm

2 meiner früheren Hündinnen wurden aus med. Gründen kastriert. Ihr Verhalten hat sich danach nicht geändert. Allerdings gab es vor der Kastra keine Verhaltensprobleme. Es waren 2 total unkomplizierte liebenswerte Mädels.

Die Hündin (kein Cocker) einer Freundin allerdings wurde wegen agressiven Verhaltens kastriert. Danach wurde es zunehmend schlimmer. Ich habe aber keine Ahnung, ob sich das negative Verhalten auch ohne Kastra so extrem verschlimmert hätte.
Uschi mit Luna (und Kessy und Douscha im Herzen)

(Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf.)

3

Sunday, June 10th 2012, 4:40am

Mit dem Thema hat sich Udo Gansloßer beschäftigt. Vielleicht besorgst du dir die entsprechende Literatur? Es ist ein komplexes Thema das nicht in wenigen Sätzen
abgehandelt werden kann ;-)

http://www.stadthunde.com/magazin/gesund…ganslosser.html

http://www.amazon.de/Kastration-Verhalte…r/dp/3275018205
Catha mit Chili und Lana

4

Sunday, June 10th 2012, 8:06am

Also bei meiner Hündin (nicht aus med. Gründen kastriert) hat sich im Verhalten nichts geändert. Allerdings etwas im Fell, die Beinbefahnung ist plüschiger geworden.
Sogenannte "agressionen" meine ich sind meist eher Erziehungstechnisch begründet. Denn ein leinenpöbelnder Rüde z. B. wird nach einer Kastration nicht aufhören an der Leine zu pöbeln (selbst miterlebt) ;-)



Liebe Grüße von Katja :love: und den Mädels Luna :essen: und Fanta
:king:

5

Sunday, June 10th 2012, 8:18am

Meine TÄ hat mir damals gesagt das es bei Hündinnen zur Verstärkung der Probleme kommen KANN, muss nicht.

Ich bin kein Fan von Kastration, ich würde es sowohl bei rüde als auch bei Hündin nur im medizinischen Notfall machen lassen. Ich finde die Verfahrensweise in den USa z.B. nicht gut.

Meinem Rüden habe ich vor 3 Jahren mal den chip setzen lassen weil er sehr agressiv anderen großen Hunden gegenüber war, das würde ich niemals wieder machen lassen. Ich hatte einen trägen, nur noch vor sich hinlatschenden Hund den nichts mehr interessiert hat außer Fressen. Er hat sogar Schränke aufgemacht die mit einem Kindergitter verschlossen waren - es war die Hölle!

Letzten Sommer musste er "richtig" kastriert werden weil er einen Hodentumor und Prostataprobleme hatte und die Veränderungen sind nicht so wie bei dem chip. Er hat sich eigentlich kaum verändert, etwas mehr Appetit aber nicht so dramatisch wie mit dem Chip. Er ist genauso "lebhaft" wie vorher, wie ein fast 12jähriger Neufi halt ist, für das alter ist er sehr gut beeinander, spielt Ball etc. was ihn damals alles überhaupt nicht mehr interessiert hat.

Gansloßer lesen ist eine gute Idee!!
Viele Grüße



Martina mit Neufi Junior und Ami Cocker Romeo, Neufi Billy (24.11.1998 - 22.05.2012) im Herzen

6

Sunday, June 10th 2012, 11:05am

Hallo,

unsere Hündin wurde aus medizinischen Gründen mit 9 Jahren kastriert. Im Verhalten hat sich nichts geändert, sie war aber immer schon total lieb. Lediglich der Cockertypische gute Appetit hat sich noch gesteigert, haben wir aber mit mehr Bewegung gut im Griff, sie wiegt jetzt sogar weniger als vor der Kastration. Ach ja, das Fell ist natürlich explodiert, aber das zählt ja auch zu gesundheitlichen Folgen und damit kann man leben.
Liebe Grüße,

Rheumi mit Quali :dog5:
Baby, unvergessen und für immer in unseren Herzen

7

Sunday, June 10th 2012, 12:36pm

Bis auf drei Hündinnen waren und sind unsere alle kastriert. Sie haben ihr Verhalten nicht geändert und sind nach wie vor sehr lieb oder waren es.
Ein Kamel betrachtet eine Blume anders als ein Verliebter.

8

Sunday, June 10th 2012, 2:11pm

Hallo Jasmin,
Nele wurde im Alter von 3,5 Jahren kastriert. Das Verhalten hat sich bis zu ihrem Tod mit 15,5 Jahren
nicht verändert.
Sie konnte vor der Kastration nur wenige andere Hündinnen leiden und das war bis zum letzten Tag so.
Viele Grüsse
Heike

9

Sunday, June 10th 2012, 4:36pm

Auch sehr empfehlenswert ist die "Bielefelder Kastrationsstudie", auch wenn sie schon etwas älter ist. ;-)
SiriusBlack mit 16-pfotiger Meute

Ein Hund bringt Freude, viele Hunde bringen viel Freude!

10

Sunday, June 10th 2012, 5:50pm

Evi mußte leider mit zwei Jahren aus medizinischen Gründen kastriert werden.

Wir konnten keine Veränderung des Charakters feststellen - diesbezüglich war sie wie vorher. Die schon mehrfach erwähnte Fellveränderung, die aber durch konsequente Pflege gut in den Griff zu bekommen ist, und die Änderung vom Mäkler zum Vielfraß haben wir aber auch zu vermelden.

Was mir jedoch aufgefallen ist, ist, dass sie für manche Rüden, die vor der Kastration schwer in sie verliebt waren und sie jedesmal freundlich begrüßten, offensichtlich ein rotes Tuch ist. Einige Rüden reagieren völlig aggressiv auf sie und das, ohne dass irgendetwas (bis auf die Kastration) Außergewöhnliches passiert ist
Liebe Grüße
Iris mit Evi, dem allerbesten Kumpel der Welt :love:

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Wem die Shyce bis zum Hals steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen

Jasmin

Unregistered

11

Thursday, June 14th 2012, 6:52pm

Vielen Dank!

Das Buch von Udo Gansloßer hab mir schon bestellt :)

Ich bin auch der Meinung dass nur aus medizinischen Gründen kastriert werden sollte, daher wurde unsere Große auch erst mit 8 Jahren kastriert, da hat sich auch nichts geänder, die war aber schon immer wahnsinnig lieb.
Meine 6jährige Hündin war die letzten 2x jetzt scheinschwanger, bekam als die letzte Läufigkeit eigtl. anstand plötzlich Welpenfell, dann wurde sie 1 Monat später doch läufig und das Welpenfell ging wieder raus, anschließend wieder scheinschwanger. Alle anderen Ursachen sind ausgeschlossen, bleibt nur irgendein Drucheinander im Hormonhaushalt od. noch nicht erkennbarer Mini-Tumor, also medizinischer Rat: Kastration.

Seitdem überlege ich hin und her, weil Mia schon immer mit anderen Hunden etwas wählerisch und zickig ist (Mischung aus dummen Erlebnissen und Charakter), Erziehungstechnisch hab ich das mitlerweile ganz gut im Griff, aber es ist schon immer so, dass es wenn es auf die Läufigkeit zugeht bis zur Scheinschwangerschaft etwas besser und anschließend (also in der Phase in der wenig Hormonaktivität ist) schlechter ist.
Ich möchte halt ungern statt einer kontrollierbaren Zicke eine Furie haben, da würde ich dann eher noch abwarten.

12

Sunday, June 17th 2012, 10:09pm

Hallo Yasmin,

evtl. könnte eine gute THP hier mit klassischer Homöopathie helfen. Wäre vielleicht einen Versuch wert.
Uschi mit Luna (und Kessy und Douscha im Herzen)

(Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf.)

Gabriele61

Unregistered

13

Saturday, August 18th 2012, 5:17pm

Hallo Yasmin,
ich habe meine Freya bereits mit 11 Mon kastrieren lassen. Und konnte keinerlei Wesensveränderung feststellen. Nur die Aussage von Hartor kann ich auch bestätigen. Bei Freya ist auch das Haarkleid bissl flusserig. Aber das wird besser werden . Ich hoffe da noch. :-)
Aber sonst ist Sie ganz normal. Immer gut drauf und am Spielen. :-) Allerdings betreiben wir Hundesport, d.h. Freya wird jeden Tag ausgelastet. Was für mein Energiebündel ein Muss ist. LGGabriele