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21

Friday, December 30th 2011, 5:15pm

Ich finde 500g pro Woche ziemlich viel, dann hätte er ja mit 7,5 Monaten bereits sein Endgewicht erreicht, wenn man von knapp 15 Kg ausgeht und er ca. 4 Kg mit 9 Wochen hatte...
SiriusBlack mit 16-pfotiger Meute

Ein Hund bringt Freude, viele Hunde bringen viel Freude!

22

Friday, December 30th 2011, 5:54pm

Die Gewichtszunahme beim Welpen mit 500 gr. wöchentlich ist schon richtig.
Mit 6 Monaten ist die Hauptwachstumsphase beendet und es werden nur noch 2 Mahlzeiten gereicht. Dann wird auch die wöchentliche Zunahme weniger.
Wenn der Hund mit 8 Monaten sein Endgewicht fast erreicht hat , ist das auch i.O.
Ab 7. Monat gibt es auch kein Welpenfutter mehr, auch kein Trockenfutter mit 30% Rohprotein. Damit schießen die Hunde in die Höhe.
Leider raten viele zu Welpenfutter für das erste Lebensjahr !
Das ist die Gefahr beim Welpen-Fertigfutter, am stärksten RC mit über 30 % Protein .
Um das C/Ph. Verhältnis auszugleichen ( Fleischfütterung) gibt es Welpenkalk 2:1
Das ATR ( oder GAG von Canina) als "Aufbauhilfe" hat meinen Hunden noch nie geschadet !
Auch im Alter ist es sehr wichtig um einer Entkalkung /Entmineralisierung vorzubeugen.

VG
Oma Cati
"Ein Hund ist der einzige Freund den man sich kaufen kann "

23

Friday, December 30th 2011, 6:01pm

Also ich hab jetzt mal diese Prozentangaben von dieser zitierten Seite umgerechnet. Damit hätte ein 15 Kilo schwerer Hund im 2. Monat 2,7 Kilo, im 4. Monat 7,2 Kilo. Macht also eine Zunahme von 4,5 Kilo in zwei Monaten. Zumindest in dieser Wachstumsphase. Dann kommt das mit dem halben Kilo die Woche schon hin, danach wirds natürlich weniger.

Ende des sechsten Monats sollte demnach der Hund etwa 11 Kilo haben, entspricht dann nur noch gut 350gr Zunahme die Woche.

Mit einem Jahr sollte ein mittelgroßer Hund dann gut 14 Kilo haben, macht 95% des Endgewichtes, das entspricht einer Zunahme von nur noch 100gr im zweiten halben Jahr.

Petra
Liebe Grüße von Petra mit

dem Flat Silas (*23.3.2011) und
dem kleinen Cocker Merlin (*24.10.2011)

24

Friday, December 30th 2011, 7:41pm

Mir war nie bewußt, daß die Cocker solche "Wätze" sind... :staun:

Im Spiel kommen mir meine fast gleich groß vor.

Dabei haben sie nur 60% eines Cocker-Endgewichts, wenn ich mich nicht verrechnet habe, und die kleinen Mädchen mit 6 Monaten zwischen 5 und 6 kg. :-(
Carsta

25

Friday, December 30th 2011, 9:51pm

Ich achte auf ein gutes Ca/Ph Verhältnis, das sollte bei 1,3 zu 1 liegen. Vitamin A sollte auch nicht zu hoch sein, kann sich nämlich sonst schlecht auf die Gelenksentwicklung auswirken, vor allem weil es gerne als Konservierungsmittel eingesetzt wird. Bis zu 15000 Einheiten sind für mich in Ordnung. Vitamin K3 sollte nicht enthalten sein. Proteinwerte und Fettwerte sollten einem Welpen in der allerersten Wachstumsphase angepasst sein, dürfen im ersten halben Jahr (Hauptwachstumsphase) höher liegen als danach. Meine Hunde habe ich deswegen so um den 7. Monat immer auf Erwachsenenfutter umgestellt.

Wichtig ist mir ein sinnvoller Fleischgehalt (so um die 30% ergeben einen günstigen Proteingehalt), glutenfreies Getreide, gute Öle und wenige sonstige Zusätze- gerne aber Muschelfleisch beim wachsenden Hund. Sind alle diese Voraussetzungen erfüllt, hat man nur noch wenige Futter in der engeren Auswahl. Ich gehe dann von 15 Kilo Endgewicht aus und halte mich an die untere bis mittlere Fütterungsempfehlung des Futters, immerhin gibts noch zusätzliche Leckerchen. Ich drösele das Futter dann auch nicht mehr grammgenau nach jedem Futterwert auf, sondern sehe mir den Hund als ganzes an. Wie ist das Fell, die Gewichtszunahme, der Output, mag der Hund sein Futter usw. Der Welpe oder der Junghund sollten weder dünn noch dick sein. Scheint mir schwierig zu sein beim Spaniel...

Beim Retriever geht man von einer Zunahme von einem Kilo die Woche aus, Endgewicht hierbei etwa 30kg. Ich denke, eine Zumahme von 500gr beim Cocker dürfte dann in Ordnung sein.


Hilfreich ist auch diese Seite: http://www.kritische-tiermedizin.de/erna…ehrung_hund.htm


Dort findest du auch Tabellen mit Bedarfswerten.


Petra


Du scheinst dich ja schon damit beschäftigt........fütterst einen Hund schon danach?

Warum bekommt der kleine Cocker dann Trockenfutter?

Ich muss gestehen, bekommen fertige Futterpläne, alle 4 Wochen angepaßt. Die Gewichtszunahme wird weniger pro Woche je älter der Junghund.

Der Link ist interessant, aber doch ein bißchen wenig an infos, wenn man wirklich mit Nahrungsmittel füttern möchte. ...oder?
;-)

26

Saturday, December 31st 2011, 5:01am

Ich bin gebranntes Kind was Gelenksprobleme beim Retriever angeht, der oben genannte Link stammt aus den Zeiten, in denen ich kleine Retriever gefüttert habe. Der Link beschäftigt sich mit Trockenfutter, etwas anderes würde ich mich beim groß werdenen Hund gar nicht zutrauen. Alleine die richtige Calciummenge beim groß werdenden Hund ist eine Wissenschaft, vom richtigen Verhältnis einmal ganz abgesehen. Da war mir das Risiko des Barfens oder Rohfütterns immer viel zu groß. Lieber ein gutes, ausbalanciertes Trockenfutter mit Abstrichen in der Zusammensetzung als einen kranken, lahmen Hund.

Fürs Rohfüttern gibt es andere, sehr brauchbare Seiten, ich habe auch ein Barfbuch für erwachsene, eins für Welpen zuhause. Aber wie gesagt, beim erwachsenen Hund ist das das eine, beim Welpen hab ich Angst. Da gibts lieber eine Frischmahlzeit hin und wieder, damit kann man kaum etwas falsch machen, wenn man sich etwas Gedanken dabei macht.

Petra
Liebe Grüße von Petra mit

dem Flat Silas (*23.3.2011) und
dem kleinen Cocker Merlin (*24.10.2011)

27

Saturday, December 31st 2011, 10:29am

Ich bin gebranntes Kind was Gelenksprobleme beim Retriever angeht, der oben genannte Link stammt aus den Zeiten, in denen ich kleine Retriever gefüttert habe. Der Link beschäftigt sich mit Trockenfutter, etwas anderes würde ich mich beim groß werdenen Hund gar nicht zutrauen. Alleine die richtige Calciummenge beim groß werdenden Hund ist eine Wissenschaft, vom richtigen Verhältnis einmal ganz abgesehen. Da war mir das Risiko des Barfens oder Rohfütterns immer viel zu groß. Lieber ein gutes, ausbalanciertes Trockenfutter mit Abstrichen in der Zusammensetzung als einen kranken, lahmen Hund.

Fürs Rohfüttern gibt es andere, sehr brauchbare Seiten, ich habe auch ein Barfbuch für erwachsene, eins für Welpen zuhause. Aber wie gesagt, beim erwachsenen Hund ist das das eine, beim Welpen hab ich Angst. Da gibts lieber eine Frischmahlzeit hin und wieder, damit kann man kaum etwas falsch machen, wenn man sich etwas Gedanken dabei macht.

Petra



Wenn Du vom Fertigfutter so überzeugt bist, dann verstehe ich nicht wofür " hin und wieder eine Frischmahlzeit" gut sein soll ???
Ich kann mich gut erinnern, als vor ca. 15 Jahren die Retriever-Züchter den Spruch fällten: " Die Welpen unserer Rasse müssen sich großhungern "!
Erst wurden Welpenfutter mit extrem hohen Fett und Proteinwerten gegeben und dann DAS !
Man hat HD und ED Probleme darauf geschoben.
Ich denke die viel zu vielen Futtermittel auf dem Markt verunsichern eher als sie helfen gesunde Entwicklung zu betreiben.
Die vielen Allergiene und Futterunverträglichkeiten bei erwachsenen Hunden haben für mich ihren Ursprung in der Aufzucht der Welpen.
Das erste Lebensjahr ist der Baustein für ein Hundeleben !

Vor 25 Jahren, als ich meinen ersten Wurf hatte ließ ich mich von erfahrenen alten Züchtern beraten. Es gab noch nicht viele Möglichkeiten Futtermittel zu testen.
Frolic war das einzige vor dem immer gewarnt wurde, weil es Nierenschäden verursachte.
Matzinger Flocken oder einfach Haferflocken, Fleisch und gesäuerte Molkereiprodukte, natürlich Welpenkalk und nie Kartoffeln !!!
Kartoffeln wurden als Schweinefutter abgetan !
Aber bekommen die Schweine heute noch Kartoffeln in den Mastbetrieben ???
Es hat sich viel geöndert, nicht alles zum Guten !
Ich habe meine " alten Methoden" beibehalten und gesunde Hunde mit hohgen Lebenserwartungen in die Welt geschickt, ohne Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten .
Aber auch ohne Experimente, was ev. besser oder , schmackhafter (?) sein könnte.

VG
Oma Cati
"Ein Hund ist der einzige Freund den man sich kaufen kann "

28

Saturday, December 31st 2011, 4:18pm

Ich finde deine Fütterungsmethode auch völlig in Ordnung und möchte dich auch in keinster Weise angreifen. Ich respektiere auch deine Erfahrung. Meine Hunde bekommen zum Trockenfutter hin und wieder eine Mahlzeit frisch, eben weil ich diese gerne zusammenstelle und meinen Hunden gerne bei dieser Mahlzeit zusehe- diese Begeisterung gibts eben beim Trockenfutter nicht.

Bei den Retrievern bin ich auf noch keiner Welle mitgeschwommen, habe noch nie eine Meinung ohne selbst nachzudenken übernommen. Deswegen füttere ich im ersten halben Jahr ein gutes Welpenfutter (in dieser Zeit macht das meiner Meinung nach auch Sinn) und stelle danach, ungefähr im siebten Monat auf ein gutes Erwachsenenfutter um. Ich halte weder vom Großungern etwas noch vom Großmästen. Ich halte den Mittelweg für den richtigen. Bei den Pferden sagt man: "Das Auge des Herrn füttert das Vieh" und ich bin mir sicher, beim Hund ist das genauso.

Im gegensatz zu vor 20 Jahren, als ich meinen ersten Hund bekam, gibt es heute einige wirklich gute Trockenfutter und deswegen auch keinen Grund, diese grundsätzlich zu verteufeln. Die vielen verschiedenen Sorten mögen verwirren- aber wenn man die Grundlagen kennt die ein gutes von einem weniger guten Futter unterscheiden trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Werbung, Preis und Verpackung sagen ebensowenig über ein Futter aus wie der Name oder die angepriesenen Vorteile. Da hilft immer wieder nur neu der Blick auf die Zusammensetzung und die Inhaltsstoffe!

Und letztlich muss doch jeder seinen Weg finden, den, mit dem er ein gutes Gefühl hat und der auch dem eigenen Hund passt.

Den einzig richtigen Weg gibt es nicht und kann es nicht geben!

Petra
Liebe Grüße von Petra mit

dem Flat Silas (*23.3.2011) und
dem kleinen Cocker Merlin (*24.10.2011)

29

Sunday, January 1st 2012, 11:55am

Und letztlich muss doch jeder seinen Weg finden, den, mit dem er ein gutes Gefühl hat und der auch dem eigenen Hund passt.

Den einzig richtigen Weg gibt es nicht und kann es nicht geben!

Petra
Das ist doch mal eine vernünfige Ansicht.

Mich fasziniert es immer wieder. Die Trockfutterfütterer missionieren nie, aber die Barfer ohne Ende!!
Yvonne und die Cocker vom Odenwald :dog5:

30

Sunday, January 1st 2012, 12:16pm

:-D :-D :-D
Ich hatte schon die ganze Zeit drauf gewartet, daß ein Thread, der sich eigentlich mit dem Hund selbst und seiner Gewichtsentwicklung beschäftigen sollte, wieder zum Futterschulenstreit entartet.

Petra hat es aber sehr schön auf den Punkt gebracht, finde ich.

Auch wenn ich mich nicht "missionieren" lassen will und das apodiktische Anempfehlen von Füttermethoden ungefähr so reizvoll finde wie einen Hausbesuch der Latter-Day-Saints... es gibt etwas, das ich uneingeschränkt achten und akzeptieren kann:

Wenn jemand, nachdem er nachgedacht und seine Hunde beobachtet hat, zu irgendeinem Ergebnis kommt, was er für diese die am besten geeignete Methode hält.
Und mir Gleiches zugesteht.

Es gibt nämlich nette Barfer und nette Trockenfütterer und nette "Mischlinge" - und das ist auch alles in Ordnung!
Carsta

31

Sunday, January 1st 2012, 3:46pm

Ach, jetzt freu ich mich doch gleich doppelt:

Zum einen über eure lieben Antworten, und zum anderen darüber, daß mein kleiner Schatz in den letzten beiden Wochen genau ein Kilo zugenommen hat.

Petra
Liebe Grüße von Petra mit

dem Flat Silas (*23.3.2011) und
dem kleinen Cocker Merlin (*24.10.2011)

32

Sunday, January 1st 2012, 4:42pm

Ach, jetzt freu ich mich doch gleich doppelt:

Zum einen über eure lieben Antworten, und zum anderen darüber, daß mein kleiner Schatz in den letzten beiden Wochen genau ein Kilo zugenommen hat.

Petra


Dein sachlicher Bericht zeigt aber auch, daß dies kein "Streit" war, sondern ein Erfahrungsaustausch.

Lassen wir doch im neuen Jahr die "Goldwage" ruhen und damit manchen "Streit" vermeiden.

Vile gute Wünsche für das neue Jahr

Oma Cati
"Ein Hund ist der einzige Freund den man sich kaufen kann "

33

Thursday, April 5th 2012, 12:46pm

Petra wie ist denn die Gewichtszunahme in den letzten Wochen bei Merlin nun gewesen?
LG Ann

Fee 21.12.2011
Loona 26.02.2013

Bobby 25.5.1995 - 31.7.2009 in ewiger Erinnerung

34

Friday, April 6th 2012, 6:44am

8 Wochen: 3700gr

9 Wochen: 3900gr

10 Wochen 4800gr

11 Wochen 5200gr

12 Wochen 5900gr

3 Monate: 6100gr

4 Monate: 9000gr

5 Monate: 10,5 Kilo

Merlin ist unter seinem Welpenplüsch genau passend, er hat leichten Speck auf den Rippen. Allerdings ist er ein sehr, sehr guter Fresser. Er mag alles und das immer.

Petra
Liebe Grüße von Petra mit

dem Flat Silas (*23.3.2011) und
dem kleinen Cocker Merlin (*24.10.2011)

35

Tuesday, May 8th 2012, 8:53am

Fee wiegt mit ihren 4,5 Monaten nun auch 7 kg :-)
LG Ann

Fee 21.12.2011
Loona 26.02.2013

Bobby 25.5.1995 - 31.7.2009 in ewiger Erinnerung