Ich bin gebranntes Kind was Gelenksprobleme beim Retriever angeht, der oben genannte Link stammt aus den Zeiten, in denen ich kleine Retriever gefüttert habe. Der Link beschäftigt sich mit Trockenfutter, etwas anderes würde ich mich beim groß werdenen Hund gar nicht zutrauen. Alleine die richtige Calciummenge beim groß werdenden Hund ist eine Wissenschaft, vom richtigen Verhältnis einmal ganz abgesehen. Da war mir das Risiko des Barfens oder Rohfütterns immer viel zu groß. Lieber ein gutes, ausbalanciertes Trockenfutter mit Abstrichen in der Zusammensetzung als einen kranken, lahmen Hund.
Fürs Rohfüttern gibt es andere, sehr brauchbare Seiten, ich habe auch ein Barfbuch für erwachsene, eins für Welpen zuhause. Aber wie gesagt, beim erwachsenen Hund ist das das eine, beim Welpen hab ich Angst. Da gibts lieber eine Frischmahlzeit hin und wieder, damit kann man kaum etwas falsch machen, wenn man sich etwas Gedanken dabei macht.
Petra
Wenn Du vom Fertigfutter so überzeugt bist, dann verstehe ich nicht wofür " hin und wieder eine Frischmahlzeit" gut sein soll ???
Ich kann mich gut erinnern, als vor ca. 15 Jahren die Retriever-Züchter den Spruch fällten: " Die Welpen unserer Rasse müssen sich großhungern "!
Erst wurden Welpenfutter mit extrem hohen Fett und Proteinwerten gegeben und dann DAS !
Man hat HD und ED Probleme darauf geschoben.
Ich denke die viel zu vielen Futtermittel auf dem Markt verunsichern eher als sie helfen gesunde Entwicklung zu betreiben.
Die vielen Allergiene und Futterunverträglichkeiten bei erwachsenen Hunden haben für mich ihren Ursprung in der Aufzucht der Welpen.
Das erste Lebensjahr ist der Baustein für ein Hundeleben !
Vor 25 Jahren, als ich meinen ersten Wurf hatte ließ ich mich von erfahrenen alten Züchtern beraten. Es gab noch nicht viele Möglichkeiten Futtermittel zu testen.
Frolic war das einzige vor dem immer gewarnt wurde, weil es Nierenschäden verursachte.
Matzinger Flocken oder einfach Haferflocken, Fleisch und gesäuerte Molkereiprodukte, natürlich Welpenkalk und nie Kartoffeln !!!
Kartoffeln wurden als Schweinefutter abgetan !
Aber bekommen die Schweine heute noch Kartoffeln in den Mastbetrieben ???
Es hat sich viel geöndert, nicht alles zum Guten !
Ich habe meine " alten Methoden" beibehalten und gesunde Hunde mit hohgen Lebenserwartungen in die Welt geschickt, ohne Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten .
Aber auch ohne Experimente, was ev. besser oder , schmackhafter (?) sein könnte.
VG
Oma Cati